Art-Fotografie im Verzascatal

Dirk Foto-Spots/ Locations Leave a Comment

Eines meiner Lieblingsmotive liegt nicht weit von hier im Tessin. Im Verzascatal hat die Natur ein kleines Wunder erschaffen, das einen einfach nur noch wie ein kleines Kind staunen lässt und der Fotografie ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Die farbigen Gesteine, fachlich korrekt Para- und Orthogneise zeigen dort Farben und Strukturen die europaweit wirklich einmalig sind. Zumindest ist mir auch nach Jahren intensiver Recherche kein vergleichbarer Ort bekannt. Wenn die Sonne hoch genug am Himmel steht erweckt das Sonnenlicht in Verbindung mit dem fließenden Wasser ein einzigartiges Naturschauspiel. Eine einzigartige Inszenierung der Elemente Licht, Wasser und Erde ergibt Bilder die eher an die Malerei eines Jackson Pollock erinnern als an Fotografie. Die hier gezeigten Bilder sind dabei aber rein fotografiert und nicht etwa mit Photoshop bearbeitet.

Wer das einmal gerne ausprobieren möchte, dem empfehle ich dafür ein Objektiv mit ca. 60-100 mm Brennweite oder ein Zoom in diesem Bereich. Ein Macroobjektiv ist nicht zwingend erforderlich. Um die Strukturen im fliesenden Wasser einfangen zu können, benötigen wir allerdings eine recht kurze Belichtungszeit und eine relativ grosse Blende für genügend Tiefenschärfe. Richtig gut geht das fast nur bei senkrecht stehender Sonne.

Kameraeinstellungen in etwa (je nach Lichtintensität) : Iso 500-800, Blende 9-12, 1/500 bis 1/1000 Belichtungszeit. Motive suchen, die soweit wie möglich plan am Boden liegen. Bei den Grössenverhältnissen beträgt die Tiefenschärfe, also der Bereich der im Bild wirklich scharf abgebildet wird, gerade mal so etwa 10 Zentimeter. Alles was näher oder weiter weg von der Kamera sich befindet, wird nicht mehr scharf abgebildet.

Ort: Im ganzen Verzascatal und den Seitentälern. Empfehlung: Lavertezzo

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