Ruinen in Apulien

Dirk Allgemein Leave a Comment

Zugegeben, Apulien ist bekanntermaßen kein schweizer Kanton und eigentlich möchte ich in meinem Blog mehrheitlich über die Fotografie in der Schweiz schreiben. Aber gerade diese Aufnahmen möchte ich euch dann doch nicht vorenthalten.


Die Emotionen, die sich auftaten, als ich im Sommer 2017 in Apulien diese Ruinen entdeckte, lassen sich nur schwer in Worte fassen. Über diese seit Jahren verlassenen Orte lag für mich etwas nahezu magisches. Etwas sehr persönliches, wie ich einige Zeit später noch herausfinden sollte.
Auf den ersten Blick  sehr leise und verlassene Orte, mitten auf den Ölplantagen und Feldern, weitab vom Lärm der Stadt und ihren Menschen. Und trotzdem vermögen diese außerordentlich leisen Orte so viel zu erzählen. Ganze Geschichten offenbaren sich dem, der sehen kann. Geschichten von vergangenen Zeiten. Von harter Arbeit aber auch glanzvolleren Zeiten. Geschichten über das Land und ihre Bewohner. Und auch Geschichten von der stillen und leisen aber dennoch beständigen Rückeroberung eines Lebensraumes durch die Natur.
Es ist dieser eigentlich unvereinbare Gegensatz von der Stille und den Geschichten dahinter, die den Reiz dieser Orte für mich ausmachen.
Fotografiert mit dem Tamron 15-30 bei Blende 16-18 Trotzdem war es schwierig, alle Strukturen scharf abzulichten, speziell in nahen Vordergrund. Wichtig hierbei ist, nicht einfach auf die hinteren Wände per Autofukus scharf zu stellen sondern auf einen imaginären Punkt in der Raummitte. Theoretisch hätte man hier auch mit “Fokus-Stacking” arbeiten können, aber ich war hie einfach dafür zu unvorbereitet und hatte keine Fernauslöser dabei. Aber die Bilder sind auch so recht gut geworden.

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