Einstieg in die Macrofotografie

Dirk Allgemein Leave a Comment

Ja auch ich habe mit “Blümchen fotografieren” einmal angefangen. Der Vorteil in der Macrofotografie ist einfach der, das Motive direkt vor der Haustür und zu jeder Jahreszeit verfügbar sind. Also wie geht man da am besten heran?
Wenn du wie ich eher eine künstlerische Umsetzung mit möglichst viel Unschärfe im Vorder- und Hintergrund erreichen möchtest, braucht es dafür ein geeignetes Objektiv. Und zwar benötigst du dafür ein Macro-Objektiv. Und dann auch noch ein recht spezielles. Warum?
Macroobjektive sind dafür gebaut, um auch im Nahbereich, also wenn du bei sehr kleinen Motiven sehr nahe an dein Objekt der Begierde heran musst, noch präzise scharf zu stellen. Es gibt zwar auch Tricks wie spezielle Nahlinsen oder Normal-Objektive mit “Macro-Funktion”. Aber mit diesen Tricks fehlt dir immer noch die Möglichkeit einer präzisen Fokussierung. Deswegen besser gleich in ein richtiges Macroobjektiv investieren. Aber in welches? Grundsätzlich kann man bereits mit dem absoluten Klassiker, dem Tamron 90mm, durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aber viel besser geht das mit deutlich längeren Brennweiten. Sogenannten Tele-Macros. Weil du durch den jetzt größeren Abstand zu deinem Motiv einfach mehr Möglichkeiten hast, kleine Dinge wie Blätter oder Gras in den Hintergrund und Vordergrund mit “einzubauen”. Außerdem wird der Hinter- und Vordergrund deutlich unschärfer dargestellt. Genau das was wir uns für eine künstlerische Umsetzung wünschen. Leider werden solche Objektive aktuell nicht gebaut. Für meine Bilder hatte ich ein Sigma 150mm Macro verwendet. Irgendwann mal für um die 300,- SFR auf Ricardo gekauft. Ein weiterer Kandidat für solche Bilder wäre sonst noch das Sigma 180mm Macro. Übrigens, einen sehr schönen und ausführlichen Beitrag zu dem Thema kannst du im Naturfotocamp-Blog nachlesen.

Der Rest ist dann im Grunde nur die Bildgestaltung mit Licht und Schatten. Wie man das genau macht, das werd ich einmal in einem späteren Artikel beschreiben….

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